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MU16-1 gewinnt hitziges Duell gegen Berlin Baskets
08.03.2010 - 00:28 von Jacob Gohlisch


Direkt im Anschluss an den überragenden Sieg des Teams Berlin Nord gegen die Fördebaskets Kiel trat die mU16-1 der Wiesel zum letzten Heimspiel der Saison gegen die Berlin Baskets an. Im Hinspiel hatten sich die Baskets noch knapp durchsetzen können und somit den Aufstiegshoffnungen der Weddinger einen herben Dämpfer versetzt. Die Niederlage steckte natürlich noch in den Köpfen der Spieler, die umso motivierter waren, es diesmal besser zu machen.

Nach Spielbeginn war von dieser Energie aber nichts mehr zu spüren. Die Wiesel, die sich normalerweise durch eine aggressive und intensive Verteidigung auszeichnen, starteten extrem schlecht in die Partie und mussten im ersten Viertel 22 Punkte hinnehmen. In der Offense wurde das Zusammenspiel wieder einmal vernachlässigt und da auch einfache Würfe in Korbnähe nicht fallen wollten, lagen die Weddinger am Ende des ersten Spielabschnitts mit 11:22 zurück.

Im zweiten Viertel gelang es dem Heimteam dann, etwas mehr Druck in der Verteidigung aufzubauen und den Vorsprung der Baskets nicht größer werden zu lassen. Dies führte allerdings auch dazu, dass die sowieso schon emotionale Begegnung noch etwas hitziger wurde. Beide Teams beschwerten sich mehrfach bei den Schiedsrichtern über ausbleibende Foulpfiffe und vernachlässigten die Konzentration aufs eigentliche Spielgeschehen. Trotz eines technischen Fouls kurz vor der Halbzeit kamen die Wiesel mit dieser Atmosphäre aber besser zurecht und konnten zur Pause auf 25:34 verkürzen. Die hohe Foulbelastung bei den beiden JBBL-Spielern Alex Comanescu (4 Fouls) und Hakki Gül (3 Fouls) gaben jedoch Anlass zur Sorge bei Wiesel-Trainer Jacob Gohlisch.

Nach der Pause fanden die Wiesel deutlich besser ins Spiel und gingen durch einen 12:1-Run zum ersten Mal seit Spielbeginn wieder in Führung. Die Baskets-Spieler beschwerten sich jetzt zu deutlich beim Schiedsrichter und kassierten so zwei technische Fouls. Trotz allem waren sie aber keinesfalls bereit, das Spiel aufzugeben, und kämpften sich bis zum Ende des Viertels wieder mit 43:45 in Führung.

Selbst das foulbedingte Ausscheiden ihres besten Spielers am Anfang des vierten Viertels konnte sie zunächst nicht bremsen, es deutete sich eine spannende Schlussphase an. Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden Trainern und dank eines wilden Dreiers gelang es den Wieseln aber, noch mal einen kleinen Lauf zu starten und das Spiel am Ende mit 61:50 für sich zu entscheiden.
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